NRW/Rheinland
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Bernd König führt Landesverband NRW/Rheinland

Das beigefügte Foto zeigt von links nach rechts: Frank Hoever, Direktor Landeskriminalamt NRW, Bernd König, Roswitha Müller-Piepenkötter, Herbert Reul, Innenminister des Landes NRW, Dieter Gawlitta, Fotocredit: LKA NRW

(Düsseldorf, 24. Mai 2018) Der Landesverband NRW/Rheinland des WEISSER RINGS hat mit Bernd König einen neuen Vorsitzenden. Der 69-jährige war zuletzt, bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im April 2014, als Leitender Oberstaatsanwalt in Bonn tätig. Er wurde am 10. März dieses Jahres zum Landesvorsitzenden NRW/Rheinland gewählt, als Landesvorsitzender ist er gleichzeitig auch Mitglied des Bundesvorstands in Deutschlands größter Opferschutzorganisation. Der Landesverband hat seinen Sitz in Düren.

König wird damit Nachfolger von Dieter Gawlitta, der den Landesverband seit dem Frühjahr 2014 geführt hatte. „Die zurückliegenden vier Jahre waren eine Bereicherung in meinem Leben, wofür ich dankbar bin“, so Gawlitta über seine Amtszeit als Landesvorsitzender. Dies gelte sowohl für die Begegnungen mit vielen Angehörigen der Außenstellen des Landesverbands, die sich als die eigentlichen Träger der Opferhilfe hoch motiviert und engagiert für den WEISSER RING einbringen würden, als auch für das Zusammentreffen mit zahlreichen Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Politik  im Rahmen der Netzwerkarbeit des Vereins, so der 67-Jährige weiter. Auch wenn er nun keine Funktion mehr bekleidet, wird Gawlitta sich weiterhin für die Ziele des WEISSER RINGS einsetzen.

Der neue Vorsitzende freut sich, nun die Nachfolge anzutreten. „In meiner fast 40-jährigen Zugehörigkeit zur Justiz habe ich immer wieder festgestellt, dass die Rechte des Opfers im Strafverfahren häufig zu wenig Berücksichtigung finden. Diesen Zustand gilt es zu beheben“, sagt König. Denn obwohl mithilfe des WEISSER RINGS bereits sehr viel für den Opferschutz getan werde, so der 69-Jährige weiter, bedürfe es noch großer Anstrengungen, um zu erreichen, dass auch die einzelnen Justizbediensteten ihren Fokus auf den Opferschutz richteten und nicht ausschließlich den Täter vor Augen hätten. Hierzu seien spezielle Schulungen für Richter und Staatsanwälte notwendig, denen die einschlägigen Vorschriften zwar bekannt seien, die aber bei der Fülle der Arbeit in ihrer Bedeutung für das Opfer teilweise übersehen würden.

Im Rahmen einer Feierstunde am 24. Mai im Landeskriminalamt NRW verabschiedete die Bundesvorsitzende des WEISSENRINGS, Roswitha Müller-Piepenkötter, Dieter Gawlitta und dankte ihm für sein Engagement. Gleichzeitig führte sie Bernd König in sein Ehrenamt ein und wünschte ihm gutes Gelingen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Bernd König das Amt und die Aufgaben des Landesvorsitzenden im Rheinland übernimmt“, so die Bundesvorsitzende. „Ich bin sicher, dass er sich mit Elan und Engagement dafür einsetzen wird, dem Opferschutz den ihm gebührenden Rang in der Gesellschaft zu verschaffen.“